• Christopher

Buchrezension "Happy Money" von Ken Honda

Wie ist deine Beziehung zu Geld? Lächelt dein Geld oder weint es? Dies ist die zentrale Frage im Buch "Happy Money" vom japanischen Zen-Millionär Ken Honda. Der Autor versucht uns auf eine Reise mitzunehmen, in der wir unsere Einstellung und Beziehung zu Geld verbessern und alle negativen Gefühle in positive Gedanken transformieren können: Dankbarkeit, Freude und Anerkennung.

"Nicht wie viel Sie verdienen oder besitzen, ist verantwortlich dafür, ob Ihr Geld Happy Money oder Unhappy Money ist. Die Energie, mit der Ihr Geld ausgegeben und empfangen wird, bestimmt Ihren Fluss. Ob Sie nun viel verdienen oder nur sehr wenig, Ihr Geld kann sich in dem einen oder in dem anderen Fluss befinden" - Ken Honda

Der entspannte Weg zu Wohlstand und Glück im Untertitel lässt bereits Schlüsse auf den roten Faden des Buches* zu. Geld verursacht oft Probleme und zerstört Beziehungen - kein Wunder, warum es meistens mit negativen Emotionen verbunden wird.

Mit der Kernfrage von Ken Honda - "Lächelt Ihr Geld oder weint es?" - lädt der Autor zu einer alternativen Denkweise ein. Die Grundidee dahinter ist, dass die Art, wie wir Geld erhalten und wie wir es nutzen, einen Einfluss auf unsere Beziehung dazu hat. Mit positiven Emotionen wie Dankbarkeit, Freude und Anerkennung soll eine erfolgreiche glückliche Beziehung zum Geld aufgebaut werden.

Der Klappentext

Lächelt Ihr Geld - oder weint es?

Geld verursacht oft Ärger und Ängste oder ruiniert Beziehungen. Der japanische Bestseller-Autor Ken Honda hilft uns, Frieden zu finden in unserer Beziehung zum Geld. Er verrät, wie wir uns von negativen Gefühlen befreien und in einen positiven Geldfluss geraten: Anerkennung, Dankbarkeit und Freude sind der Schlüssel - und nicht Fleiß, Neid oder die Gier nach immer mehr.

So wie Marie Kondo die Haltung zu unseren Habseligkeiten revolutioniert hat, inspiriert Ken Honda zu einem ganz neuen Umgang mit unseren Finanzen. Er lehrt uns eine völlig andere Einstellung zu Geld - und dem eigenen Leben.

Fazit

Im Buch* erhält man einen ganz anderen Blickwinkel und Art und Weise, wie man mit Geld umgeht. Oft hat man ein eher angespanntes Verhältnis mit den persönlichen Finanzen - entweder ist zu wenig da oder man fürchtet sich davor, seinen aktuellen Lebensstandard zu verlieren.

Als plakatives Beispiel wird dargelegt, dass selbst ein Jahreseinkommen von einer Million keine Garantie zur oft angestrebten finanziellen Unabhängigkeit ist - denn in der Regel steigen mit einem höheren Einkommen auch die Ausgaben.

Gerade dabei unterstützt Ken Honda und zeigt, wie wir uns von den Mangelgefühlen befreien und durch Selbstreflexion entspannter mit Geld umgehen können.

Dabei wird erklärt, dass nicht nur der Finanz-IQ (Intelligenzquotient) eine wichtige Rolle spielt, sondern auch der Finanz-EQ (emotionaler Quotient) bedeutsam ist, um seine Reaktionen auf Geld zu regulieren.

Besonders gut dabei gefallen hat mir die Aufzählung und Beschreibung der unterschiedlichen Finanz-EQ-Typen, sei es der zwanghafte Sparer (Horter), der zwanghafte Geldverdiener, der zwanghafte Verschwender oder eine Mischung. Da ist es ganz besonders interessant, einmal in sich zu gehen und nachzudenken, welcher Typ auf einen selbst zutrifft.

Somit ist nicht nur das wirtschaftliche Verständnis, wie man zu (mehr) Geld kommt, sondern eben auch die positive Grundeinstellung dazu fundamental, um eine positive Beziehung aufzubauen. Das beginnt schon damit, einfach danke beim Nehmen und Geben zu sagen.


Zusammenfassend ist das Buch "Happy Money" von Ken Honda sehr gut gelungen. Es zeigt eine alternative Sichtweise zum Thema Geld und warum es so wichtig ist, die negativen Emotionen dazu in positive umzuwandeln.

Wenn ich dein Interesse geweckt habe, kannst du es gerne hier bestellen*.


Wir lesen uns,

euer Christopher von eduInvest.



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