• Christopher

Buchrezension zu "Der reichste Mann von Babylon" von George S. Clason

Aktualisiert: 23. Mai 2021

In dem Buch geht es über die Erfolgsgeheimnisse der Antike und hilft dir bei deinen ersten Schritten in Richtung finanzielle Freiheit


"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" - Zitat aus dem Buch von George S. Clason

Ein sehr treffendes Zitat aus dem Buch* "Der reichste Mann von Babylon" von George S. Clason. Bei diesem Buch handelt es sich um einen wirklichen Klassiker und ein absolutes Muss, wenn man die Grundprinzipien im Umgang mit Geld kennen lernen will.


Der Klappentext

Der Klassiker über den gekonnten Umgang mit Geld

Babylon wurde zur wohlhabendsten Stadt des Altertums, weil seine Bewohner den Wert des Geldes schätzten und solide wirtschaftliche Grundregeln bei der Schaffung von Vermögen, beim Sparen und bei der Anlage zur weiteren Geldvermehrung befolgten. Zehn unterhaltsame Parabeln von zeitloser Gültigkeit zeigen bestechend einfach, wie man gekonnt mit Geld umgeht, sich seine Wünsche erfüllt und die Unabhängigkeit und den Erfolg erlangt, von denen andere nur träumen.



Die Parablen

Auf knapp 200 Seiten werden in zehn Parabeln auf unterhaltsamer Weise dargestellt, wie man mit seinem Geld wirtschaften sollte, um den Schulden zu entfliehen und sich ein eigenes Vermögen aufzubauen. Die wichtigsten Erkenntnisse aus den Parablen sind folgende:


1.) Der Mann, der von Gold träumte Bansir, der Wagenbauer von Babylon und Kobbi, sein bester Freund und Musikant, erkennen, dass sie beide trotz einem Leben harter Arbeit leere Geldbörsen haben. Anstatt von Reichtum zu träumen, fassen sie den Entschluss, reich zu werden und ihren gemeinsam alten Freund Arkad, der als reichster Mann von Babylon gilt, aufzusuchen und um Rat zu fragen. Resümee: Träume nicht von Möglichkeiten, deine aktuelle Situation zu verbessern, sondern werde aktiv und verändere deine Umstände - bei Bedarf suche dir Rat und Unterstützung!


2.) Der reichste Mann von Babylon Arkad, der reichste Mann von Babylon, erzählt Bansir und Kobbi, wie er den Grundstein für sein Vermögen gelegt hat. In jungen Jahren während seiner Arbeit als Schreiber bekam er einen Auftrag von Algamish, ein sehr reicher Mann. Arkad bittet um Rat, wie er sein Geld ansparen und vermehren kann. "Du solltest einen Teil deines Verdienstes sparen. Es sollte nicht weniger als ein Zehntel sein, egal, wie wenig du verdienst. [...] Bezahle zuerst dich selbst." Mit der Erkenntnis beginnt Arkad, laufend, sein Geld anzusparen. Anfangs begeht er zwar einige Fehlinvestitionen, aber mit weiterer Unterstützung von Algamish wird Arkad immer erfolgreicher. Resümee: Bezahle dich selbst zuerst! Das ist wohl eines der wichtigsten Prinzipien aus dem ganzen Buch. Mindestens 10% deines Einkommens sollst du monatlich ansparen und investieren - idealerweise schaffst du hier noch mehr!


3.) Sieben Methoden, eine leere Geldbörse zu füllen König Sargon bittet Arkad, den reichsten Mann von Babylon, der Bevölkerung zu lehren, wie man mit Geld umgeht. Sieben Methoden werden von ihm vermittelt: 1.) Fangt an, eure Geldbörse zu füllen 2.) Kontrolliert eure Ausgaben 3.) Sorgt dafür, dass sich euer Gold vermehrt 4.) Bewahrt eure Schätze vor Verlust 5.) Macht euer Heim zu einer einträglichen Investition 6.) Sichert euch ein Einkommen für die Zukunft 7.) Verbessert eure Verdienstmöglichkeit Resümee: Sieben einfache und pragmatische Ansätze zur Handhabe seiner persönlichen Finanzen.


4.) Begegnung mit der Glückgöttin Arkad erklärt in einer weiteren Lektion im Tempel, dass das Glück nicht im Glücksspiel zu finden ist, sondern den Personen zu Gute kommt, die Geschäftsgelegenheiten ergreifen. Resümee: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied oder um es aus dem Buch zu zitieren: "Das Glück liebt die Tatkräftigen"!


5.) Die fünf Gesetzmäßigkeiten des Goldes Der alte Kalabab erzählt eine Geschichte über Nomasir, den Sohn Arkads. Laut seiner Geschichte war es in Babylon Brauch, dass die Söhne reicher Leute bei ihren Eltern leben und darauf warten, deren Vermögen zu erben. Arkad ging jedoch einen ganz anderen Weg. Sein Wunsch war es, dass sein Sohn seinen eigenen Weg geht und ihm beweist, dass er mit Geld genauso klug umgehen kann wie sein Vater. Um das zu erreichen, gab Arkad seinem Sohn als Unterstützung eine Sack von Gold sowie Tontafeln mit auf den Weg, auf denen die fünf Gesetzmäßigkeiten des Goldes zu finden sind:

1.) Das Gold fließt mühelos jenem Mann in reicher Fülle zu, der nicht weniger als ein Zehntel seines Einkommens zu Seite legt, um sich für die Zukunft für sich und seine Familie ein Vermögen zu schaffen. 2.) Gold arbeitet sorgfältig und zufrieden stellend für den klugen Besitzer, der für es eine Gewinn bringende Arbeit findet. Das Gold wird sich dann vermehren wie eine Herde auf der Weide. 3.) Gold ist auf die Fürsorge des vorsichtigen Besitzers angewiesen, der es unter der Anleitung kluger, erfahrener Männer investiert. 4.) Gold zerrinnt jenem Mann zwischen den Fingern, der es in Geschäfte oder Vorhaben investiert, die ihm nicht vertraut sind oder die erfahrene Männer missbilligen. 5.) Gold ist für denjenigen verloren, der es in unrealistische Vorhaben steckt oder auf die verlockenden Empfehlungen von Betrügern und Spekulanten hereinfällt oder es aufgrund seiner eigenen Unerfahrenheit und seiner romantischen Wünsche investiert.

Nach Startschwierigkeiten und sogar Totalverlust des Goldes gelingt es Nomasir unter Einhaltung der fünf Regeln schlussendlich doch, mit insgesamt drei Säcken Gold zu seinem Vater zurückzukehren. Resümee: Fünf Tipps, über die es sich lohnt, nachzudenken und zu befolgen.


6.) Die Goldverleiher von Babylon Der Speermacher Rodan erhält vom König für die Entwicklung neuer Speerspitzen insgesamt 50 Goldstücke! Noch nie zuvor hat er so viel Gold mit sich herum getragen. Da er nicht weiß, wie er am Besten mit dem Geld umgehen soll, holt er sich Rat beim Geldverleiher Mathon. Von ihm lernt er die Grundlagen des Kreditgeschäfts wie Beurteilung von Schuldnern, Besicherung sowie Tilgungsmöglichkeiten. Resümee: Sei vorsichtig, was du mit deinem Geld anstellst oder um wieder aus dem Buch zu zitieren: "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste"!


7.)Der Mauern von Babylon Der Krieger Banzar beruhigt besorgte Bürger während einer Belagerung von Babylon, dass die Mauern dem Feind standhalten werden. In der Tat geschieht es genau so und die lange Belagerung findet ein Ende. Resümee: Wir können es uns nicht leisten, ohne angemessene Absicherung und ohne Schutz zu leben.


8.) Der Kamelhändler von Babylon Der hoch verschuldete und hungrige Tarkad trifft seinen Gläubiger Dabasir. Da er jedoch vom Pech verfolgt zu sein scheint, kann er diesen nicht bezahlen. Daraufhin erzählt Dabasir seine Lebensgeschichte. Dabasir war selbst versklavt worden, nachdem er wegen hoher Schulden als Räuber tätig war. Seine Herrin eröffnete ihm jedoch die Gelegenheit zur Flucht, wo er sich durch die Wüste bis nach Babylon schlagen konnte. Es gelang ihm durch seinen eisernen Willen, alle Schulden zu begleichen und die Fehler aus der Vergangenheit somit wieder gut zu machen. Resümee: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.


9.) Die Tontafeln von Babylon Babylonische Tontafeln zeigen den Weg von Dabasir, wie er nach der Rückkehr nach Babylon seine Schulden bei all seinen Gläubigern tilgen konnte. Er teilte sein Einkommen in drei Teile auf: 10% Sparguthaben ("Bezahle dich selbst zuerst!"), 20% Tilgung der Schulden und 70% für die laufenden Ausgaben. Mit diesem Plan konnte Dabasir mit all seinen Gläubigern Rückzahlungsvereinbarungen erwirken und alle Schulden zu tilgen. Resümee: Ein sehr wichtiges und interessantes Modell zum Tilgen von Schulden. Selbst in schwierigen Zeiten darf jedoch das Sparen und das Investment in sich selbst nicht fehlen!


10.) Der glücklichste Mann von Babylon Sharru Nada erklärt dem arbeitsunwilligen Hadan Gula, wie es ihm selbst gelang, durch harte Arbeit und eisernen Willen aus der Sklaverei die Freiheit zu erlangen. Durch seinen Unternehmensgeist und die darauf folgende Befreiung sieht er sich als den glücklichsten Mann von Babylon. Resümee: Erfolg wird sich nur durch harte Arbeit einstellen!


Fazit Für mich was das Buch schnell ausgelesen und ist absolut empfehlenswert. In den zehn unterhaltsamen Parabeln werden einige sehr wichtige Konzepte vermittelt, die für mich die Grundlage einer fundierten finanziellen Ausbildung liefern. Am Meisten im Kopf geblieben ist mir sicherlich die dritte Parabel ("Bezahle dich selbst zuerst!"). Wenn man diesem Prinzip treu bleibt und bereits am Anfang des Monats einen festen Betrag investiert (und nicht einen variablen Betrag, der am Monatsende nach allen Ausgaben übrig bleibt), hat man schon viel dafür getan, sich selbst für die Zukunft ein Vermögen aufzubauen.


Wenn ich dein Interesse zu dem Buch geweckt habe, kannst du es gerne hier bestellen*. Die Grundaussagen, die dir hier vermittelt werden, bilden für mich eine solide Basis, die jeder kennen sollte!


Wir lesen uns,

euer Christopher von eduInvest

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